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Monat: November 2017

Der Weg nach draußen

Der Weg nach draußen

Um ihn herum wurde plötzlich alles dunkel und fing an, sich zu drehen. Immer schneller und schneller. Im Dunkel rauschten einzelne Farben an Jonathan vorbei, als würde er aus seiner Welt gerissen und ins Nichts gezogen. Es war, als würde er immer weiter fallen, doch er spürte kaum etwas davon. Nach einer gefühlten Ewigkeit drehte sich die Welt um Jonathan wieder langsamer und nahm festere Formen an. Die Farbstreifen wurden immer kleinere Punkte und schließlich konnte er wieder klar sehen.

Und was er sah, ließ ihm den Atem stocken. Das sah so gar nicht wie der Ort aus, den er gerade verlassen hatte. Es sah wie kein Ort aus, an dem er je gewesen war. Die Menge der Orte, die er kannte, war allerdings auch nicht besonders groß. Und doch war er sich sicher, dass dieser Ort so nicht hätte existieren sollen. In seiner Zeit, in seiner Welt, in allem, was ihm bekannt war.

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Meer

Meer

Und dann blickte er auf das Meer. Es war so ganz anders als die Flüsse und Seen bei ihm zuhause. Weitläufiger und blauer, ruhiger und doch auch lauter, klarer und tiefer, ganz anders eben. Er fragte sich, was wohl dahinter liegen könnte, weit weg, unerreichbar und doch durch das Meer verbunden. Das still da lag, doch von den Wellen aufgewühlt wurde. Immer in Sichtweite, doch durch die Klippen unerreichbar, gefährlich, doch auch voller Leben. Und fast außerhalb des Sichtfeldes ein kleines Boot, umschlossen von tiefem Blau, auf dem Meer daheim, auf dem Weg zu dem, was hinter dem Horizont darauf wartet, gefunden zu werden.

Über die Freundschaft

Über die Freundschaft

Es gibt sie in allen möglichen Sprachen, in verschiedensten Formen und Konstellationen: Freundschaft, friendship, amitié, vänskap oder auch amicitia. Doch was ist Freundschaft eigentlich?

Wikipedia sagt dazu folgendes: Freundschaft ist ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander, das sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet. Eine in einer freundschaftlichen Beziehung stehende Person bezeichnet man als Freund oder Freundin.

Soweit so gut. Freund*innen sind also Menschen, die man mag, denen man vertraut, denen man sich anvertrauen kann. Und mit denen man ebenso gerne Zeit verbringt und einfach Spaß hat. Nicht jede Freundschaft ist dabei gleich, so wie auch alle Menschen nicht gleich sind. Mit einigen unternimmt man mehr Dinge, die einfach nur Spaß machen, mit anderen teilt man seine Gedanken und Gefühle, und wieder andere sind einfach für alles zu haben.

Die Intensität einer Freundschaft ist dabei nicht unbedingt von ihrer Dauer abhängig. Es gibt Freundschaften, die mehrere Jahrzehnte bestehen und dabei alles mögliche mitgemacht und ausgehalten haben. Fünf, sechs Jahre über mehrere hundert Kilometer eine Freundschaft am Laufen halten, mit Briefen und Telefon, vielleicht ein persönliches Treffen im Jahr als einzige Möglichkeit, in einer Zeit, in der Smartphones noch im Kommen waren? Muss schon was Besonderes sein. Jemand erst vor kurzem kennenlernen und innerhalb kürzester Zeit feststellen, dass diese Person auf der gleichen Wellenlänge liegt und immer für einen da ist, wenn man sie braucht? Einfach großartig. Dazu noch viele weitere Menschen, die man als Freund*in bezeichnet, weil sie einfach genau das für einen sind.

Nicht immer gibt es Zeiten, in denen man leicht neue Freunde findet. Manchmal ist es auch so, dass man auf sich gestellt unterwegs ist, weil niemand da ist, dem man genug vertraut oder mit dem man befreundet sein möchte. Dann sind es die Menschen, die man bereits gut kennt, die einen solchen Zeitraum erträglicher machen. Denn gute Freunde sind nicht nur dann da, wenn es einem gut geht, sonndern auch gerade dann, wenn es nicht so ist. Wenn man traurig ist, wütend, allein oder total ratlos, dann ist die Unterstützung durch eine*n Freund*in das Beste, was einem passieren kann. Dabei gilt auch der Grundsatz, dass Freundschaft immer auf Gegenseitigkeit beruhen sollte, denn Freundschaft ist keine Einbahnstraße. Sie kann auch nicht aufgerechnet werden, denn Freundschaft ist nicht abzählbar.

Und manchmal, mit etwas Glück, gibt es Menschen, die einem noch etwas mehr geben können als „nur“ Freundschaft, doch das ist ein Abenteuer, das noch bevorsteht. Und sollte das dann vielleicht doch schiefgehen, dann hat man ja noch seine Freunde. Denn sie sind immer da. Genauso wie ich für euch.

Danke dafür. Ihr seid großartig.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Ich hatte schon länger mal die fixe Idee, ein bisschen mehr zu schreiben, als es mit Twitter sinnvoll ist. Das ist jetzt der Versuch, das einmal anzugehen. Ich weiß auch noch nicht, wie regelmäßig das wird.

Was dabei rauskommen wird, weiß  ich noch nicht. Gedanken, Bilder, Dinge und wahrscheinlich noch vieles mehr. Vermutlich wird es eine bunte Mischung werden von Dingen, die zu lang für Twitter sind, ein paar schöne Fotos, Gedankenspiele, Fiction oder was auch immer mir im Kopf rumgeistert.

Es kann sich hinterher keiner beschweren, er wäre nicht gewarnt worden. Denn wie jeder weiß, gehen in meinem Kopf manchmal seltsame Dinge vor sich.

Bleibt dran und erwartet das Unerwartete