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Monat: März 2018

Brief an einen unbekannten Freund

Brief an einen unbekannten Freund

Ein sehr schönes Jugendbuch ist „Das ist also mein Leben“ von Stephen Chbosky, im Original „The Perks of Being a Wallflower“, verfilmt als „Vielleicht lieber morgen“. Charlie schreibt darin einem ihm unbekanntem Freund Briefe, in denen er seine Erlebnisse in der Vergangenheit und an der Highschool verarbeitet. Das hier ist ein Versuch, etwas ähnliches zu probieren. Wieder mal eine bunte Mischung aus Fiction und ein paar eigenen Gedanken. Frei nach dem Motto:

„Und in diesem Augenblick, ich schwöre es, sind wir unendlich.“

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Königskind

Königskind

Meine erste längere Geschichte. Wenn man eine Geschichte schreibt, schreibt man auch zum Teil seine eigene. Wie viel davon meine Geschichte ist, müsst ihr selbst rausfinden. Ich hoffe, es gefällt euch ein bisschen. Ich bin dankbar für ehrliches Feedback. Entweder hier, auf Twitter, persönlich oder auch über Tellonym. Danke an Miterion und Bambi, die schon beim Schreiben auf das Ende warten mussten.

Die Legende

Jeder kannte die Legende vom verschwundenen Königskind. Sie war in jedem der sechs Reiche des Kontinents bekannt. Die Fischer des Küstenreichs Azul kannten sie genauso wie die Nomaden der Wüste in Gul und der Steppe von Narengi. Die Bauern auf den blühenden Feldern von Mor sangen davon, während die Jäger in den Wäldern von Uaine die Geschichten am Lagerfeuer weitergaben. Und auch in Ahmar, dem Reich der Feuerinseln kannte jedes Kind die Erzählungen, wie vor einigen Jahren das Kind des Königs verschwand und seitdem nicht wieder gesehen wurde. Der König ließ verzweifelt in allen sechs Reichen nach seinem Kind suchen, doch war die Suche vergeblich. Nur immer verwegenere Gerüchte kehrten zurück in den Palast, von Dieben, Hexen, sogar von Drachen, die für das Verschwinden des Kindes verantwortlich sein sollten. Auf jeden, der das Kind zurückbringen sollte, wartete eine sagenhafte Belohnung. Doch niemand hatte Erfolg.

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